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cyberschmidAndy Schmid - Producer Swiss Television in Thailand

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Postcard | für das Schweizer Fernsehen SF in Libyen, zum Zweiten...

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Und wieder Schmid im Doppelpack: Sonderkorrespondent Erwin Schmid und ich in Marsa Matrouh, Ägypten, zum zweites Mal im Auftrag
des Schweizer Fernsehen / TPC AG unterwegs nach Libyen

Vier Live-Stand-ups an einem Tag: Sondersendung am Morgen, Mittagstagesschau und Hauptausgabe. Kamera Sony Z1, und da kein EBU/AP-Feedpoint zur Verfügung stand, benutzten wir ein Inmarsat/bgan-Terminal (weisse Box vorne) für die Liveübertragung nach Zürich.
Der Stand-up am Abend für «10vor10» musste 5 Minuten vor der Sendung abgesagt werden, denn das ägyptische Militär hätte uns sonst von der Strasse weg verhaftet.

Auf dem Weg nach Libyen im Auftrag des Schweizer Fernsehens / TPC AG

Die Strecke kannten wir schon von der ersten Reise her: auf der langen Fahrt durch die Wüste von Salloum nach Tobruk und Benghasi. Unser Fahrer Ali trieb seinen Toyota Camry bis auf 200 km/h an. Die Strassen sind so gut, dass diese Geschwindigkeit problemlos zu fahren ist. Im Rückspiegel steht auf Arabisch: Objekte im Spiegel sind näher als sie erscheinen. Bei der Geschwindigkeit war aber wenig zu sehen.


Das Eingangstor zu Libyen am Grenzübergang Salloum – Die Rebellen haben es etwas umgestaltet und die Farben der neuen (alten) Flagge aufgemalt.


Von meiner Kamera faszinierte Kinder von afrikanischen Flüchtlingen. Diese müssen seit Wochen im Niemandsland an der Grenze zwischen Ägypten und Libyen ausharren.

 


Wenn schon Leute der Weltgesundheits-Organisation WHO Wasserpfeife rauchen, dann muss das wohl gesund sein (Ägypten).

 


Inmarsat / bgan


Die Frontseite des Hotels Uzu in Benghasi bot ein eigenartiges Bild: Auf vielen Balkonen wurden Nachttische über die Brüstungen gehängt. Sie dienten den Journalisten als Plattform für ihre Inmarsat/bgan-Terminals. Da das Gaddhafi-Regime Internet und Mobilnetz abgestellt hatte, konnte man praktisch nur via direkte Satellitenverbindung mit dem Ausland kommunizieren. Wir überspielten Beiträge und Sendeblätter mit dem Inmarsat BGAN-Terminal in die Redaktion. Erwin hat damit inzwischen soviel praktische Erfahrung gesammelt, dass er locker als Supporter für Inmarsat arbeiten könnte.

 

Benghasi, Adjabia


Trauerfeier für einen gefallenen Rebellen-Kämpfer in Benghasi



Ausladen von medizinischen Hilfsgütern im Spital in Adjabia, das erst vor kurzem zurückerobert wurde


Bei Trauerfeiern werden viele Schüsse in die Luft abgefeuert. Schlecht für die Ohren, und die Kugeln kommen irgendwann irgendwo wieder runter.

 

 


In Adjebia feiern die Rebellen die Rückeroberung der Stadt. Nur ein paar Tage später sollte sich die Situation aber wieder dramatisch verändern.

 

Beitrag Tageschau vom 28.03.2011

Adschdabia erholt sich von Kämpfen
Bei den tagelangen Kämpfen zwischen Aufständischen und Regierungstruppen wurden in der libyschen Hafenstadt Adschdabia dutzende von Menschen getötet. Die Aufständischen konnten die Stadt zurückerobern. Nun füllt sich Adschdabia wieder mit Leben.

 

Beitrag 10vor10 vom 28.03.2011

Libyen: Leben im Krieg (unser Beitrag ab 3 Min 08 Sek)
Die Aufständischen in Libyen wollen Sirte, die Geburtsstadt von Muammar al-Gaddafi, einnehmen. Dank der internationalen Militärkoalition kommen sie erstaunlich schnell vorwärts. SF-Sonderkorrespondent Erwin Schmid geht der Frage nach, wie die Menschen den Kriegsalltag meistern.

 

Nach dem Angriff der französischen Luftwaffe auf Gaddhafis Panzer


Fast Volksfeststimmung bei den von der französischen Luftwaffe zerstörten Panzer in der Nähe von Benghasi


Ein Mann neben seinem teilweise zerstörten Haus – Panzergranaten und Raketen haben hier eingeschlagen, als Gaddhafis Truppen Richtung Benghasi unterwegs waren.


Einschusslöcher und Spuren von Granaten bei einer Arztpraxis in der Nähe von Benghasi

 

 


Abstransport eines kaputten Raketenwerfers

 

10vor10 vom 24.03.2011

Gaddafis Soldaten verwüsten Städte
In einer Reportage berichtet «10vor10»-Reporter Erwin Schmid aus der verwüsteten Stadt Benghasi. Gaddafis Truppen haben ganze Strassen zerstört und geplündert. Die Regime-Soldaten scheinen besonders Krankenhäuser und Arztpraxen anzupeilen.

 

 

Visionieren des Stand-ups von Erwin Schmid am Drehort

 

 


Gedreht habe ich wiederum mit meiner «alten» Sony Z1, geschnitten und vertont habe ich mit Apple Final Cut Pro. Direkt im Kampfgebiet waren wir zu keiner Zeit! Sicherheit ging der Chefredaktion SF, dem Newsoffice und dem TPC wie auch uns vor.

Hier gehts zur Postkarte Libyen erster Teil

-> Teil 3 -> Teil 4 -> Tripolis März 2012

 

 

 

 

 

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